Kompetenzfeststellungsverfahren
Potenzialanalyse, Eignungsanalyse und Assessment-Center, sind Bestandteile vieler Maßnahmen zur Feststellung beruflicher Eignung und Neigung, der Erstellung von adäquaten Förderangeboten, der Vermittlung in Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie der Berufsorientierung.
Ein aussagefähiges Stärken- und Schwächenprofil setzt voraus, dass vorab ein möglichst genaues Anforderungsprofil erstellt wird, das mit den Ergebnissen der Teilnehmer/innen abgeglichen wird. Eine Kompetenzfeststellung kann sowohl auf wichtige Persönlichkeitsmerkmale als auch auf kognitive Leistungskriterien ausgerichtet sein.
I. Grundlagen der Kompetenzfeststellung
- Zielsetzung, Bedarfsermittlung in der Einrichtung
- Mindeststandards, Qualitätsanforderungen
- Rahmenbedingungen (Zeit, Personal, Finanzen)
- Feedback-Gespräche
- Erstellung von Kurzgutachten/Profilen
II. Beobachterschulung
- Aufgabentypen und Wahrnehmungsfehler
- Beobachtungsdimensionen
- Einführung in die Mikrobeobachtung
- Durchführung und Beobachtung von Kurzaufträgen
- Erarbeitung von verhaltensnahen Beschreibungen
III. Werkstatt für Übungen und Aufträge
- Bestimmung von Anforderungsmerkmalen
- Erstellung von Selbsteinschätzungsbögen für Teilnehmer/innen
- Ausarbeitung von Aufträgen für verschiedene Kompetenzbereiche
- Biografische Verfahren: Kompetenzdialog, Gesprächsleitfaden
- Gestaltung des Auswertungs- und Beurteilungsprozesses